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Mein Blindenführhund Finch ist tot

Finch war seit etwa zweieinhalb Wochen bereitws kränklich. Er zog sich zurück und trank sehr stark und pullerte plötzlich nachts in die Wohnung weil er es nicht mehr aushielt bis am Morgen zum Gassigang.
In der Tierklinik an der Märkischen Allee und beim Haustierarzt fand man nicht die Ursache. Ich ging mit ihm in die Klinik der Kleintierspezialisten in Tegel, wo er stationär sofort aufgenommen wurde am Dienstag dem 25. August 2020, weil er bereits sehr schwach war und sich auch immer mehr zurück zog.
Er hatte bereits seit dem 15. August hohes Fieber von über 40 Grad, dass auch nicht weniger wurde. Keine Antibiotikatherapie brachte etwas und auch keine Medikamente zur Nierenentlastung wegen der mittlerweile schlechten Nierenwerte im Blut.
Zunächst ging das Fieber während des stationären Aufenthalts nach unten und er schien sich etwas zu erholen. Aber am Freitag dem 28. August 2020 wurde ich durch die Ärzte telefonisch informiert das er Wasser in seinen Beinchen angesetzt hat. Man wollte noch sicherheitshalber eine Knochenmarkspunktion in einer leichten Narkose machen, weil man dachte das seine Anämie und die festgestellten Tumore in Milz und Lunge dort ihre Ursache haben könnten.
Am Samstag bekam ich dann am Abend um 18.00 Uhr einen Anruf, dass Finch noch mehr Wasser im Körper hat und das es jetzt schon im Brustkorb ist. Er habe Probleme bei der Atmung.
Ich fuhr zur Klinik mit dem Taxi und war sehr erschrocken wegen seines Zustandes. Er war teilnahmslos, schwach und vom Wasser aufgedunsen. Ich entschied das er eingeschläfert werden sollte, da er jetzt nur noch zu leiden schien. Auch die behandelnde Ärztin meinte das Finch keinen Spaß mehr am Leben habe und sie meine Entscheidung nachvollziehen könne.
Nach einer gemeinsamen Stunde um Abschied zu nehmen gingen wir in den Behandlungsraum und erlösten ihn. Zunächst bekam er ein Narkosemittel über seinen Venenzugang gespritzt. Als er tief schlief spritzte die Ärztin ihm das Mittel zum Einschläfern.
Ich hatte während der gesamten Zeit Finch fest in meinem Arm und sprach beruhigend auf ihn ein. Eine Hand legte ich auf seinen Brustkorb um seinen Herzschlag und seine Atmung zu fühlen. Etwa zwei Sekunden gab es keinen Herzschlag mehr und der Brustkorb bewegte sich nicht mehr durch seine Atmung. Finch hatte es geschafft. Ich hoffe das Finch dort wo er jetzt ist sich wohlfühlt und mir meine Entscheidung nicht übel nimmt. Ich glaube das es für ihn wirklich eine Erlösung war.
Mein kleiner Finch, wir werden dich nie vergessen. Du wirst immer bei uns sein und irgendwann sehen wir uns wieder.

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